Wolf


EUROPAESCHISCHER WOLF Bruderhaus Winterthur

Canis lupus

Der Wolf (Canis lupus) ist das zweitgrösste Raubtier, das in Europa heimisch ist.

  • Im Wildpark Bruderhaus seit 2008
  • Grösse: Kopfrumpflänge 100 - 150 cm / Schulterhöhe 60 - 95 cm
  • Gewicht: 12 - 80 kg
  • Geburt Jungtiere: März - Juni
  • Lebenserwartung: 10 - 17 Jahre (in Gefangenschaft)
  • Nahrung: Fleischfresser (4 kg/Tag), nimmt jedoch auch Früchte, Reptilien und Insekten zu sich
  • Lebensweise/Lebensraum: Lebt im Rudel (Elterntiere und deren Nachwuchs) mit einer strengen Sozialstruktur, nur das männliche und weibliche Alphatier pflanzen sich fort. Der Wolf ist anpassungsfähig bezüglich Lebensraum: Wald, Tundra, Steppen, Wüsten, zersiedelte Gebiete, Reviergrösse 200 km2.
  • Verbreitung: Ursprünglich auf der ganzen Nordhalbkugel weit verbreitet. Ende des 19. Jahrhunderts war der Wolf in weiten Teilen Europas und in der Schweiz ausgerottet. 1995 wanderten aus Italien die ersten Wölfe in die Schweiz ein. Derzeit leben rund 20 Wölfe in der Schweiz. 

Diese Angaben wurden von der Internet Seite Bruderhaus Winterthur übernommen https://stadt.winterthur.ch/themen/leben-in-winterthur/freizeit-und-sport/ausflugsziele-freiraeume/w... (Quelle und mehr Informationen: Kora)

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EUROPAESCHISCHER WOLF Wildnispark Zürich Langenberg

Canis lupus

Familie: Hundeartige (Canidae)

Verbreitung: Wölfe waren früher über den ganzen europäischen Kontinent verbreitet. Im Verlauf des 18. und 19. Jahrhunderts wurden sie aus Mitteleuropa verdrängt. Mitte des letzten Jahrhunderts lebten noch kleine Wolfsbestände in Südeuropa, grössere in Osteuropa und Skandinavien. Seit den 1980er Jahren breiten sich Wölfe von Italien und Slowenien wieder in den Alpen aus. Im Wallis traten 1995, 123 Jahre nachdem der letzte Schweizer Wolf im Tessin erlegt worden war, erstmals wieder freileben- de Wölfe auf. 2012 kamen erstmals wieder freilebende Jungtiere in der Schweiz auf die Welt.

Lebensraum: Der Wolf besiedelt verschiedene Lebensräume, von dicht bewaldeten Gebieten bis zu sehr offenen Steppenlandschaften. Er kommt auch im Gebirge vor.

Lebensweise: Wölfe leben sehr heimlich. Bei geringen Dichten leben sie einzeln, bei grösseren Dich- ten ist der Wolf ein ausgesprochenes Rudeltier und jagt im Verbund auch grössere Beutetiere. Die Ru- del sind streng hierarchisch aufgebaut. Neben einem Alpha-Weibchen gibt es einen Alpha-Rüden und mehrere untergeordnete Tiere.

Fortpflanzung: Paarungszeit ist im Februar. Nach einer Tragzeit von 63 Tagen kommen 3 bis 6 Wel- pen, blind und wenig behaart im Bau zur Welt. Nur die ranghöchsten Tiere pflanzen sich in der Regel fort, an der Jungtieraufzucht beteiligt sich das ganze Rudel.

Nahrung: Wölfe sind Fleischfresser, die gelegentlich auch Früchte oder Beeren zu sich nehmen. Vor allem im Rudel sind sie geschickte Jäger, die nach anstrengenden Hetzjagden auch grosse Tiere wie Elche erbeuten können.

Sinne: Wölfe haben einen hervorragenden Geruchssinn und ein sehr gutes Gehör. Sie können Stim- men sehr gut unterscheiden. Ihr Auge nimmt vor allem Kontraste und Bewegungen wahr.

Der Wolf im Langenberg: Seit 1995. Sie stammen ursprünglich von Wildfängen in den Karpaten ab und entsprechen jenen Wölfen, die auch bei uns heimisch waren.

Wussten Sie …

… dass Wölfe über ihre Körpersprache miteinander sprechen? Neben Mimik, Kopf-, Ohren- und Schwanzhaltung spielen auch unterschiedliche Laute und Düfte eine Rolle bei der Verständigung innerhalb des Rudels.

Unsere Wölfe: Das Wolfsrudel im Langenberg stammt ursprünglich von Wildfängen in den Karpaten ab. Die Tiere entsprechen jenen Wölfen, die auch bei uns heimisch waren.

Verbreitung: Im Wallis traten 1995 erstmals wieder freilebende Wölfe auf, 123 Jahre nachdem der letzte Schweizer Wolf im Tessin erlegt worden war. 2012 kamen bei uns die ersten Jungtiere in freier Natur zur Welt.

Wolfsprache: In Gruppen lebende Tiere brauchen eine Sprache, um sich zu verständigen. Wölfe kommunizieren mittels Geräuschen, Gerüchen, Mimik und Körpersprache. Vor allem bei Streitereien um Futter oder um die Rangordnung geben Haltung von Schwanz, Ohren und Schnauze wichtige Informationen. Mit dieser lautlosen Sprache der Körperhaltung demonstrieren Mitglieder des Rudels die Rangordnung und organisieren sich während der Jagd.

Diese Angaben wurden von der Internet Seite des Wildnis Park Zürich Langenberg übernommen https://wildnispark.ch

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EUROPAESCHISCHER WOLF Tier Park Goldau

CANIS LUPUS

Kaum ein Tier lebt in einem solch komplexen Sozialsystem wie der Wolf in seinem Rudel. Er besitzt nebst seiner Körpersprache mit Schwanz (Rute), Ohren und Gesichtsausdruck auch die Möglichkeit, mit Düften und einer Vielzahl von Lauten zu kommunizieren. Das Heulen eines Wolfes beispielsweise ist bei günstigen Windverhältnissen über mehrere Kilometer weit zu hören. Die beiden Leittiere des Rudels, ein Weibchen und ein Männchen (Fähe und Rüde), bezeichnet man als Alpha-Tiere. Meist erlauben die Alpha-Tiere keinem anderen Mitglied im Rudel eine Paarung. Ihre Jungen jedoch werden vom Rudel gemeinsam aufgezogen.

Je nach Nahrungsangebot jagen Wölfe einzeln oder im Rudel, wobei der Zusammenhalt eines Rudels zu knappen Zeiten wie im Winter stärker ist, als im Sommer. Die Beute variiert je nach Gegend und Jahreszeit, von Kleinsäugern wie Mäusen bis zu Huftieren wie Hirsch, Elch und Bison. Ein Rudel kann auf seiner Nahrungssuche täglich über 50km zurücklegen und Territorien von 100km2 bis zu 2’500km2 beanspruchen, wobei in Europa die Territoriumsgrösse eher am unteren Ende der Skala rangiert.

Einst waren die Wölfe auf der Welt sehr weit verbreitet und man zählte über 40 Unterarten. Starke Bejagung und Lebensraumeinschränkung durch den Menschen führten zur Ausrottung einiger Arten, so dass heute nur noch zwischen 5 und 10 Unterarten aufgeführt werden. In der Schweiz verschwand der Wolf Mitte des 19. Jahrhunderts. Seit einigen Jahren nun wandern immer wieder Einzeltiere von Italien her ein. In die Schlagzeilen geriet der Wolf seither durch einige Risse bei Haustieren (vorwiegend Schafe). Durch geeignete Schutzmassnahmen wie z.B. Herdenschutzhunde kann man jedoch solche Übergriffe verhindern.

Die Wölfe des Natur- und Tierparks Goldau befinden sich im 2009 neu erstellten Ausbaugelände. Die fünf Wölfe leben gemeinsam mit den Syrischen Braunbären in einer Gemeinschaftsanlage. Diese umfasst 2 Hektaren.

Diese Angaben wurden von der Internet Seite des Natur- und Tierpark Goldau übernommenhttp://www.tierpark.ch/a/europaeischer-wolf/

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MONGOLISCHER WOLF Zoo Zürich

CANIS LUPUS CHANCO

Verwandtschaft: Raubtiere, Hundeartige, Hunde (37 Arten), Wolf (etwa 20 Unterarten)

Lebensraum: baumlose Tundra, Steppen, Hochgebirge und Wälder, auch in Siedlungsnähe

Lebensweise: dämmerungs- und nachtaktiv

Sozialstruktur: in Rudeln, Männchen auch Einzelgänger

Futter: Fleisch, Aas, Nahrungsreste in Kehricht

Gewicht: 30 bis 60 kg, Neugeborene 300 bis 500 g

Kopf Rumpflänge; bis 120 cm

Schulterhöhe: bis 80 cm

Schwanzlänge: 50 cm

Tragzeit: 62 bis 65 Tage

Wurfgrösse: 4 bis 7 Junge, Nesthocker

Geschlechtsreife: nach 2 Jahren

Lebenserwartung: bis 20 Jahre

Nutzung: Fell, Ausgangsform für 200 verschiedene Hunderassen

Aktueller Bestand: weltweit stabil, Wolf in Teilen Europas ausgerottet, Mongolischer Wolf relativ häufig

Im Zoo Zürich seit: 1983

Diese Angaben wurden von der Internet Seite des Zoo Zürich übernommen https://www.zoo.ch/de/naturschutz-tiere/tier-pflanzenlexikon

Der Wolf war einst das am weitesten verbreitete Landraubtier der Erde. Heute ist die Verbreitung stark aufgesplittert und der Gefährdungsgrad ist für die verschiedenen Unterarten äusserst unterschiedlich. So gilt die Unterart des Italienischen Wolfes als bedroht. Der Bestand wird auf rund 1500 Wölfe geschätzt, davon leben etwa 20 bis 30 Tiere in der Schweiz. Der im Zoo Zürich gehaltene Mongolische Wolf kommt in Zentralasien noch häufig vor. Der Zoo Zürich ist der einzige Zoo Europas, der diese Unterart hält. Wölfe sind Rudeltiere. Sie verständigen sich untereinander mit einer vielseitigen Körpersprache wie der Ohrenstellung, dem Fletschen der Zähne, dem Fellsträuben oder der Schwanzhaltung. Auch Urin und Kot, die den Geruchssinn ansprechen, spielen als Kommunikationsmittel eine wichtige Rolle. Dazu kommen Laute wie Knurren, Winseln und Heulen.

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