ASIATISCHER ELEFANT

ASIATISCHER ELEFANT Zoo Zürich

ELEPHAS MAXIMUS

Verwandtschaft: Afrotheria, Rüsseltiere, Elefanten (3 Arten), Asiatischer Elefant (3 oder 4 Unterarten)

Lebensraum: Trockenwald, Regenwald, Buschwald und Grasland

Lebensweise: tagaktiv, im Freiland jedoch vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, tagsüber eher am Schatten ruhend

Sozialstruktur: Herden mit verwandten erwachsenen Weibchen und deren Jungtieren, Männchen in Kleingruppen oder als Einzelgänger

Futter: bis zu 150 kg täglich, zusammengesetzt aus frischem Gras und Heu, Blättern, Zweigen und Ästen, Rinden, Früchten, im Zoo auch Karotten und Randen

Gewicht: Weibchen bis 4600 kg, Männchen bis 5500 kg, Neugeborene etwa 100 kg

Körperhöhe: 3,4 m (maximale Schulterhöhe)

Kopf Rumpflänge: bis zu 5 m

Schwanzlänge: bis 1,5 m

Tragzeit: 630 bis 690 Tage

Wurfgrösse: 1 Jungtier, selten Zwillinge

Geschlechtsreife: 15 bis 17 Jahre, im Zoo früher

Lebenserwartung: 50 bis 60 Jahre, in Zoos bis 69 Jahre

Nutzung: Stosszähne (Elfenbein), Fleisch, Leder, als Arbeits- und Reittier und in kulturellen und religiösen Zeremonien als sogenannte Tempelelefanten

Aktueller Bestand: höchstens 40'000 Tiere, davon 20'000 Tiere in Indien, je 4000 Tiere in Burma und Sri Lanka, in europäischen Zoos: 84 Bullen und 214 Weibchen in 72 Zoos (Stand 2015)

Im Zoo Zürich seit: 1929 beim damaligen Hauptgebäude (heute Pinguinanlage), ab 1971 bis 2014 in einem Elefantenhaus mit Aussenanlage (heute Mongolische Steppe), ab 2014 im Kaeng Krachan Elefantenpark, insgesamt 9 Jungtiere, international koordinierte Zucht (EEP)

Elefanten lieben Wasser. Sie sind gute und ausdauernde Schwimmer. Dazu bewegen die Elefanten alle vier Beine gleichzeitig. Der mächtige Körper verleiht ihnen genug Auftrieb. Das Gesicht befindet sich meist oberhalb der Wasseroberfläche, der Mund ist im Wasser. Damit sie atmen können, nutzen sie den Rüssel als Schnorchel. Im Freiland sind vor allem die schwimmenden Elefanten der zu Indien gehörenden Inselgruppe der Andamanen bekannt. Da kommt es schon mal vor, dass Elefanten eine Insel verlassen und mehrere Kilometer schwimmend durch die Andamanensee eine andere Insel erreichen. Elefanten betreiben eine aufwändige Hautpflege, die sehr viel Zeit benötigt. Dabei wird gebadet, gesuhlt, massiert und der Körper mit Staub eingepudert, um die lästigen Parasiten in den Hautfalten loszuwerden. Die grossen, gut druchbluteten Ohren dienen der Wärmeregulierung, denn Elefanten besitzen keine eigentlichen Schweissdrüsen. Bei grosser Hitze kann die Wärmeabgabe durch das Wedeln mit den Ohren verstärkt werden.

Diese Angaben wurden von der Internet Seite des Zoo Zürich übernommen https://www.zoo.ch/de/naturschutz-tiere/tier-pflanzenlexikon

Bullen: Maxi, Tai;     Kühe: Ceyla-Himali, Farha, Ruwani, Indi, Omysha, Chandra